Neubau Einfamilienhaus, Altena 08/2020 – 03/2021
Das Ziel unseres Auftrags war es, eine Bodenplatte auf einem Grundstück in Altena zu verlegen. Hier sollte später ein Einfamilienhaus entstehen (Bild 1).
Als Erstes stellten wir einen Bauzaun auf, um die Baustelle abzusichern, in einem nächsten Schritt hoben wir die Baugruben aus, um die Beschaffenheit des Bodens zu analysieren. Leider wurden wir hier im negativen Sinne überrascht. Es stellte sich heraus, dass wir bis zu 4 Metern Tiefe Boden fanden, der nicht als Gründungsuntergrund geeignet war (Bilder 2 – 6). Diese Altlasten waren weder im Altlastenkataster des Landes NRW, noch während des Verkaufs an die Bauherrn erwähnt worden. Aufgrund der mangelhaften Qualität des Bodens, wurden zusätzliche Baumaßnahmen sowie rechtliche Schritte gegen den Verkäufer fällig.
Wir entsorgten den von Altlasten gezeichneten Boden fachgerecht und füllten das Grundstück mit neuem Boden auf (Bilder 7 – 10). Daraufhin verlegten wir einen neuen Schmutz- und Regenwasserkanal und verbanden diesen mit dem Bestandskanal (Bild 11).
Als Nächstes bauten wir die bestehende Bodenplatte ein. Hierzu fertigten wir zunächst die untere Bewehrung an. Eine Bewehrung ist eine Kombination aus zugfestem Stahl und Beton. Diese Kombination ist widerstandsfähiger gegenüber Temperaturschwankungen, die in einem herkömmlichen Betongemisch schnell zu Rissen führen können. Dann wurde der Fundamenterder eingelassen, ein aus korrosionsfreiem Stahl gemachter Ring, der dafür sorgt, dass ein Blitz bei einem Einschlag sicher in das Erdreich abgeleitet wird. Dieser wurde dann mit der oberen Bewehrung abgedeckt, es folgten die eigentliche Bodenplatte sowie ihre Abdeckung. Dies komplettierte den Einlass der Bodenplatte (Bilder 12 – 14).
Zum Schluss wurden Eisenmatten in die Bodenplatte eingelassen, sowie Langeisen verbaut. Nachdem die Betonplatte getrocknet war, konnten wir die Arbeiten mit der Ausschalung der Fundamente fortsetzen. Diese sicherten die Struktur der Platte, bis der Beton getrocknet war. Gleichzeitig fällten wir zudem diverse Bäume im Hang hinter dem Neubau (Bilder 15 – 19). Nachdem Abschluss des Hausbaus errichteten wir Gabionen, um den Hang abzusichern und Erdrutsche zu vermeiden. Dieser letzte Arbeitsschritt stellte den erfolgreichen Abschluss unserer Arbeit auf der Baustelle dar (Bilder 20 – 24).
Die eingeleiteten rechtlichen Schritte aufgrund der Altlasten im Boden begleiteten wir seit dem Beginn im Jahr 2020 bis zu ihrem erfolgreichen Ende im Jahr 2025. Genauere Informationen hierzu können Sie dem folgenden Link entnehmen:
